Bretonischer Urlaub: Auf Kommissar Dupins Spuren

14. September 2016

Wir waren diese Sommerferien in der Bretagne, genauer im südlichen Finistere, und da wir große Fans der Krimi-Reihe Rund um Kommisar Dupin, aus der Feder von Jean-Luc Bannalec, sind, lag es natürlich Nahe, den ein oder anderen Schauplatz auf zu suchen. Davon gibt es ja nicht wenige…

Wir haben unseren Urlaub unbewusst so geplant, dass wir einen Teil der Schauplätze des aktuellen fünften Dupin Krimis („Bretonische Flut„), von Jean-Luc Bannalec, in Augenschein nehmen konnten. Glück für uns: Das neue Buch ist eine Woche vor unserer Abreise erschienen und vor Ort liest sich ein Dupin natürlich am besten 🙂

Entrecôte!

So, aber was haben wir denn nun alles besucht und getestet? Gesetzt war natürlich ein Besuch im „Amiral“ in Concarneau. Dort ist der Hype der Dupin Krimis nicht unbemerkt geblieben, so befindet sich das Entrcôte á la „Commissaire Dupin“ auf der Karte.  Für mich natürlich Pflichtprogramm! Zur Vorspeise  gab es Palourdes von den Glénan, welche wir ein paar Tage vorher besucht hatten, und zum Nachtisch ganz klassisch eine Crème Brulée. Vor- und Nachspeise waren hervorragend, das Entrecôte war gut und lecker, aber die beiden anderen Gänge haben mich wirklich aus den Socken gehauen. Großartig! Unser Tipp: Im Amiral nicht zwingend das Entrecôte zu futtern, auch wenn das bestimmt schwer fällt. 🙂

Wie gerade schon erwähnt, waren wir auf den Glénan zu Besuch. Von Loctudy aus sind wir mit „Vedettes de l’Odet“ rüber gefahren. Bei einem kurzen Zwischen-Stopp in Bénodet wurden noch weitere Gäste eingeladen und dann ging es endlich raus auf’s Meer. Nach gut einer Stunde ist man da und bekommt während der Überfahrt Infos zu den Glénan auf französisch und englisch erzählt. So schön es vor Ort ist, so übersichtlich ist es auch.

Das Archipel St. Nicolas ist schnell erkundet, denn erstens gibt es nicht viel zu sehen und zweitens nicht viel zu tun. Entweder man trinkt oder isst etwas, das sollte übrigens vorbestellt werden sonst läuft man Gefahr nichts zu bekommen, sitzt am Strand oder dümpelt über das Inselchen, das dauert maximal 35 Minuten.

Wir hatten noch eine Fahrt mit einem Glasbodenboot dazu gebucht, allerdings war die Unterwasserwelt nicht so spannend wie erwartet. Es gab viele Algen und Seegras zu sehen, aber nicht so viel der dortigen Unterwasserfauna. Das ist sicherlich anders, wenn man tauchend vor Ort ist. Ja, es  war recht schön, aber rückblickend wären wir lieber auf die Île de Sein aus dem aktuellen Krimi gefahren.

Es gibt noch mehr zu sehen

Aber es gibt natürlich mehr zu sehen. Rund um Concarneau gibt es reichlich Möglichkeiten auf Dupins Spuren zu wandeln: Der Plage de Tahiti, an dessen Ende das Ar Men Du liegt. Entlang des Aven gibt es auch reichlich zu sehen, bzw. zu besuchen. Zum Beispiel das Bistro de Rosbras, Port Manech, Pont Aven oder eine kleine Wanderung zum Pointe de Penquernéo, wo sich Aven und Belon treffen.

Sehr empfehlen können wir allerdings auch den nördlichen Teil des südlichen Finistere, wo das aktuelle Buch spielt. Audierne, von dort geht die Fähre auf die Île de Sein, ist ein nettes Örtchen. Von dort kann man wunderbar weiter nach Tréboul zum Ty Mad fahren. Tipp: Unbedingt an der Pointe du Van anhalten und dafür die Pointe du Raz auslassen. Hier empfiehlt sich ein kleiner Spaziergang in der Umgebung, es ist einfach super idyllisch! Von dort ist man ruck zuck im Hafen von Douarnenez und kann die Bar de la Rade besuchen, oder bei Frankreichs erster Konservenfabrik vorbei schauen. Die Orte haben wir nochmals zusammen auf Google Maps verewigt.

Da ja Bilder mehr sagen als tausend Worte, sparen wir uns mal weiteres Geschwurbel und lassen eben jene sprechen 😉

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1 Comment

  • Reply Bonner Linktipps am Donnerstag: Vom Swooper und der Bretagne - Bundesstadt.com 15. September 2016 at 14:57

    […] und Frau Bayer wa­ren in den Som­mer­fe­rien in der Bre­ta­gne und ich habe schon sehr auf ih­ren Be­richt dazu ge­war­tet. Jetzt ist er er­schie­nen und […]

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