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Vintage Hochzeit: Deko und Möbel bei „the featherette“ leihen

6. September 2017

Meine liebe Kollegin Nicole hat vor Kurzem geheiratet. Da sie sich ihren Traum von einer BoHo-Vintage-Hochzeit erfüllen wollte, merkte sie schnell, dass sehr viel Eigeninitiative für den gewünschten Rahmen notwendig ist. Zumindest, wenn man in einer kleineren Stadt wie Bonn heiratet und dafür besondere Wünsche hat.

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Hochzeit-Themes für Eure WordPress Seite

6. März 2016

Als wir vor mittlerweile mehr als anderthalb Jahre heirateten, haben wir etwa ein halbes Jahr vorher eine Homepage auf WordPress-Basis mit einem Hochzeit-Themes aufgesetzt. Dort sollten alle wichtigen Infos für die Gäste stehen, da viele von außerhalb angereist sind. Dafür schien es uns sinnvoll alles rund um das Thema Übernachten, Anreise und Locations so einfach wie möglich zu gestalten (alles weitere dazu in unserem alten Blogpost). Erstellt haben wir die Seite mir WordPress und gehostet haben wir die Seite (und wird immer noch) bei all-inkl.com. Hier zeigen wir Euch aktuelle WordPress „all-in-one“ Hochzeit-Themes. Continue Reading…

Noch ein Hochzeitsgeschenk: Fisch-Kochkurs im Kochatelier Bonn

5. Oktober 2015

Es hat zwar ein knappes Jahr gedauert, aber jetzt war es endlich möglich ein weiteres Hochzeitsgeschenk einzulösen. Diesmal war es ein Gutschein für einen Kochkurs beim Bonner Kochatelier. Für die Bonner: Direkt gegenüber vom Haribo-Outlet, bzw. der Feuerwache 4 in Bad Godesberg. Entschieden haben wir uns für den „Fischkurs“. Denn so sind wir für unser zukünftiges Einsiedlerleben in Kanada gewappnet und Fisch wird dann ordentlich filetiert und entschuppt, obwohl ich ja auch für eine riesengroße Lachsräuchertonne zu haben wäre. Nun ja, das Problem haben wir (noch) nicht. Continue Reading…

Wohin für eine standesamtliche Trauung im Raum Bonn?

30. Juli 2015
©HerrundFrauBayer

©HerrundFrauBayer

Einem Facebookbeitrag des Bonner General-Anzeigers folgend, liste ich – an dieser Stelle – alle dort genannten Möglichkeiten der standesamtlichen Hochzeit in der Stadt und im Umkreis auf (hui, was für ein Satz). Natürlich geht das in jedem Standesamt, aber jetzt sprechen wir über die sogenannten „Ambiente Trauungen“. Wir haben uns damals übrigens in der Heimat meiner Frau, in Bottrop, die standesamtliche Trauung hinter uns gebracht und in der Niederpleiser Mühle die kirchliche Hochzeit gefeiert. Jetzt also zur bunt gemischten Liste der Möglichkeiten sich vor dem Gesetzt das Ja-Wort zu geben, da sollte für jeden was dabei sein. Continue Reading…

Gartenhochzeit am Waldrand

10. Juni 2015

Am Wochenende waren wir auf der standesamtliche Hochzeit von guten Freunden eingeladen. Premiere war für mich, dass ich den Tag mit der Kamera begleitete, also quasi „Hochzeitsfotograf“ gespielt habe.

Es ist schon interessant, wenn man zwischen Gast und Fotografenrolle wechselt. Einerseits will man den Tag und die Feier genießen, andererseits soll natürlich das Ereignis ordentlich dokumentiert werden. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn man alle Gäste kennt und nicht als hochoffizieller Fotograf wahrgenommen wird. Eine wirklich interessante Erfahrung.

Die amtliche Zeremonie fand in der Marienkapelle zu Klein Villip in Wachtberg statt. Das Kapellchen wurde ehrenamtlich errichtet. Schön ist, dass man hier auch Samstags heiraten kann. Nicht nur der Weiler, auch die Kapelle ist wirklich recht klein und mehr als 16 Personen (inkl. Brautpaar und Trauzeugen) passen sitzend nicht hinein. Stehend – denke ich – würden nochmals maximal zehn Personen rein gehen. Das Ambiente ist nüchtern aber trotzdem ansprechend. Ich für meinen Teil fand es vor Ort sehr nett, nur für große Gesellschaften eher ungeeignet.

Da das Wetter mitgespielt hat, gab es unter freiem Himmel eine wunderschöne Gartenhochzeit im heimischen „Waldrand-Garten“ das Paares. Impressionen von Gartentafel, Buffet und Ambiente gib es hier in der Galerie, auf Wunsch des Paares nur „Stilleben“:

Das Standesamt

31. August 2014

Unsere Hochzeit war zweigeteilt: Unter der Woche die standesamtliche Trauung in Bottrop und am folgenden Samstag dann das große Finale mit der kirchlichen Hochzeit in Bonn und dem abendlichen Fest in der Niederpleiser Mühle in St. Augustin. Die Organisation der Feierlichkeiten in Bottrop hat uns dankenswerter Weise meine liebe Schwiegermutter und die Bottroper Familie abgenommen. Wir mussten uns also nur noch um den Papierkram und den Termin kümmern.

Eine standesamtliche Heirat fernab vom Meldeort ist mittlerweile problemlos überall in Deutschland durchführbar. Wir haben also alle notwendigen Papiere beim Bonner Standesamt ausgefüllt und die anfallenden Gebühren bezahlt. Die Stadt leitet dann die Papiere an das durchführende Amt (in unserem Fall Bottrop) weiter. Dort zahlt man dann allerdings wieder Gebühren für die Heirat… Prinzipiell alles problemlos möglich, außer dem Nebeneffekt, dass man zwei Standesämter bezahlt. Der Kontakt mit den jeweiligen Mitarbeiterinnen war sehr nett und zuvorkommend. Der eigentliche Akt ging dann relativ unspektakulär in 20 Minuten über die Bühne und schwups ist man verheiratet.

Einladung & Save the Date

30. August 2014

Wir wollten so früh wie möglich das Datum für die kirchliche Trauung und das abendliche Fest stehen haben. Zum einen waren wir den kompletten Sommer über in Kanada und hätten nichts organisieren können, zum anderen wollten wir „unseren“ Wunschtermin unbedingt bekommen. Das hat Gott sei Dank alles recht gut geklappt, obwohl wir natürlich viel recherchiert und uns einige Etablissments angeschaut haben – eine Übersicht mit Kurzbewertung gibt es hier. Außerdem war von Anfang an klar, dass wir – ist ja auch mittlerweile modern – zuerst ein „Save the Date“ (StD) verschicken und die Einladung erst später folgt, wenn die Details stehen.

Die Überlegung war, das StD selber zu basteln und die Einladung dann professionell fabrizieren zu lassen. Das Ergebnis war dann eine nette einfache Karte mit der wir alle Gäste schon mal über den Termin vorgewarnt haben. Das Feedback unserer Gäste zeigte übrigens, dass das eine sehr gute Idee war. Dank des Vorlaufs von ziemlich genau einem Jahr wurden frühzeitig Dienste verlegt, Arbeitskollegen wegen des langen Wochenendes vorgewarnt oder direkt das Wochenende für die Weiterreise in den Urlaub oder einen ausgiebigen Heimaturlaub genutzt. Witziger Weise haben wir schon auf das StD einen Großteil der Zusagen für die Hochzeit bekommen.

Profis oder Muttis?

Wie bereits geschrieben wollten wir dann die Einladung profesionell erstellen lassen. Obwohl ich ganz fit mit der Creative Suite von Adobe bin, bin ich kein Grafiker und brauche für sowas Stunden.Ein Profi würde wohl innerhalb von zwei bis drei Stündchen alles im Kasten haben. Zuerst wollte ich schauen, ob ich nicht über die Freelancer Plattform Twago ein vernünftiges Angebot bekomme.

Das funktionert recht einfach:

  1. Account erstellen
  2. Projekt anlegen
  3. Briefing schreiben
  4. Angebote abwarten und Nachfragen beantworten

Preislich war von günstig bis überteuert (eine Agentur deren Artdirector tolle Ideen für uns hatte) alles geboten. Ebenso die Qualität der Dienstleister, die ich via angefragter Referenzen geprüft habe. Ein optimaler Angebotsmix war für unseren Bedarf leider nicht dabei.

Fündig geworden sind wir dann aber auf der Suche nach einem schönen Briefpapier doch via Etsy. Eigentlich erstaunlich, dass wir so lange schon geplant und gesucht hatten ohne bei den üblichen Verdächtigen zu schauen – Dawanda und Pinterest seien an dieser Stelle natürlich auch erwähnt. Um ehrlich zu sein, Pinterest hatte bestimmt ein auffälliges Aufkommen was die Suchbegriffe Bonn, Rheinland und Hochzeit betrifft. Ja das war ich, nicht die Freundin…

Aber zurück zum Briefpapier. Über diese Suche sind wir auf eine Dame aufmerksam geworden, die einerseits nette Einladungen designte und andererseits genau so ein Papier benutzt, wie wir es uns vorgestellt haben, super! Leider, leider ist es nach vielen Emails und acht Wochen Wartezeit doch nicht zu einer Zusammenarbeit gekommen. Hier zeigt sich der große Nachteil von Plattformen wie Etsy. Es gibt z. T. viele Anbieter dort, die „nebenher“ noch etwas verdienen wollen und ihre Produkte/Dienstleistungen eben nicht zu 100% auf professioneller Ebene anbieten können.

Selbst ist der Mann: Grafik erstellt und mit Flyeralarm gekämpft

Was nun? Mittlerweile war schon November und wir wollten unbedingt vor Weihnachten die Einladungen raus hauen. Blieb also doch nur meine ungeliebte Lösung, die da hieß: selber machen. Das ging dann doch erstaunlich gut, vor allem, da wir durch die Briefings schon ziemlich genau wussten, was alles in der Einladung stehen und wie sie designt sein sollte. Außerdem hatten wir uns ja schon auf Farben und Typographie beim StD geeinigt und wollten das grob auch so in der Einladung und allen weiteren Papiersachen haben. Etliche Abendstunden und zwei Wochenenden später gab es dann etwas vorzeigbares, was wir drucken lassen wollten. Während der Erstellung hatten wir schon Flyeralarm und diedruckerei.de als günstigste Druckerei für unsere Bedürfnisse auserkoren und Produktmuster schicken lassen. Entschieden haben wir uns dann für Flyeralarm und folgendes Format: DIN A6, 6-seiter, Wickelfalz, 4-farbig, Querformat, 300g Grammatur, Naturpapier creme.

Einladungen sind fertig, sortiert und müssen nur noch gepackt werden. ©HerrundFrauBayer

Einladungen sind fertig, sortiert und müssen nur noch gepackt werden. ©HerrundFrauBayer

Hat dann alles noch geklappt mit dem Versand vor Weihnachten , aber eine Sache muss ich allen mit auf den Weg geben, die glauben man druckt „mal eben etwas“ via Flyeralarm. Für jedes zu erstellende Produkt gibt es eindeutig definierte Datenblätter (unser Flyer siehe hier). Wer entweder mit Adobes InDesign oder der OpenSource Alternative Scribus arbeitet muss diese Vorgaben penibelst einhalten, sonnst nimmt Flyeralarm den Druckauftrag nicht an! Außerdem gilt es Farbräume zu definieren (ICC basierter Farbraum „ISO Coated v2 300%“ [empfehle diese Links European Color Initiative & Druckdatenguide zum Einstieg in die Thematik]). Allein mit dem Export als PDF/X3-2002 ist es nicht getan…

Als ungelernter Grafiker, ich behaupte mal ich schlage mich nicht so schlecht bei InDesign, stand ich hier vor der größten Hürde. Ungelogen, ich habe etliche Abende damit zugebracht bis ich eine PDF-Datei hatte, die Flyeralarm endlich angenommen hat. Warum und wieso weiß ich bis heute nicht, da ich meiner Meinung nach nichts großartig anders gemacht habe als die Abende davor. Der Frust war zu diesem Zeitpunkt sehr groß, dafür hat dann aber das Ergebnis dann doch entschädigt.

Wohin mit den ganzen Infos? Eine Homepage erstellen!

9. Juli 2014

Viele Leute – ein Event. Natürlich kommt da einiges an Informationen zusammen, vor allem wenn die Gäste zum Großteil nicht aus der direkten Umgebung kommen. Wo kann ich übernachten, wo wird geparkt, wie komme ich dahin, wer sind die Trauzeugen und was ist das für ein blödsinniger Dresscode (siehe Snappy Tie) in der Einladung? All das will vom geneigten Gast gewusst werden und wir wollten möglichst einfach Abhilfe schaffen. Da gibt es aus der Sicht eines Online-Kommunikations-Fuzzis wie mir natürlich nur eine sinnvolle Lösung. Eine Homepage musste her! Noch kurz darüber nachgedacht ob’s denn ein Blog sein soll, aber das wäre zu diesem Zeitpunkt zu viel des Guten gewesen.

Screenshot unserer Startseite die damals via herrundfraubayer.de erreichbar war.

Screenshot unserer Startseite. Jetzt ist die Homepage noch im Archiv über www.herrundfraubayer.de/wedding erreichbar.

Rausgekommen ist das, was man hier sieht. Für den Blog, ja jetzt im Nachgang machen wir es doch :), lasse ich alles soweit stehen und habe nur Kleinkram, den Umständen geschuldet, angepasst. Die Homepage ist bei all-inkl.com* gehostet und wird auf Basis von WordPress betrieben.  Bei themeforest* bin ich dann wegen des Layouts bei den Programmierern von Codestag mit dem für Hochzeiten ausgelegte Theme „GeekLove“ fündig geworden. Für schmale $40 ein echter Schnapper. Es gibt selbstverständlich noch mehr Hochzeitsthemes, eine Übersicht findet man hier und hier.

Ebenfalls nützlich ist die Möglichkeit, später seinen Gästen Bildergalerien zu zeigen und die Fotos zum Download anzubieten. Da wir gerne Schnappschüsse bei den Blogartikeln zeigen, aber doch irgendwie darauf bedacht sind Herr über unsere Bilder zu bleiben und diese via Passwort schützen wollten, lösen wir das über die OpenSource Lösung ownCloud. Quasi eine Dropbox im eigenen Betrieb. Ist, genau wie WordPress, bei all-inkl.com* direkt als Software automatisiert installierbar.

Bei Fragen helfe ich über die Kommentare gerne weiter!

*Hinweis: Affilliate-Link

Rund um die kirchliche Trauung

30. Juni 2014

Wir wohnen fußläufig etwa eine Minute von der Endenicher Kirche St. Maria Magdalena entfernt. Diese Nähe wollten wir natürlich nutzen, zumal die Kirche sehr schön ist. Die ganzen Formalitäten wurden im Pfarramt problemlos erledigt und auch öfteres Nachfragen von aufgeregten „fast Vermählten“ haben die Damen mit einer stoischen Ruhe über sich ergehen lassen. Wir wollten unseren eigenen Geistlichen für den Wortgottesdienst mitbringen, auch das war problemlos möglich, zumal wir (wenn auch inaktive) Gemeindemitglieder sind. Der Kontakt zur Küsterin und zur Organistin war ebenfalls sehr nett und zuvorkommend und wir fühlten uns gut aufgehoben.

Nach dem Gottesdienst

Nach der Hochzeit hatten wir im Pfarrsaal ein entspanntes Kaffeetrinken für alle Besucher geplant. Die Räumlichkeiten sind für einen Pfarrsaal erstaunlich nett und bieten eine große Küche zur Versorgung der Gäste. Bezahlt haben wir 150 €, wobei nochmals 150 € Kaution oben drauf kommen. Übergabe/Rückgabe war alles stressfrei und uns wurde geduldig jede Frage beantwortet. Super war natürlich, dass wir bereits am Vorabend eindecken und schmücken konnten, sowohl den Pfarrsaal als auch in der Kirche.

Äh, wer bitte? ©HerrundFrauBayer

Äh, wer bitte? ©HerrundFrauBayer

Zur Versorgung nach der Trauung: Ich hätte mich gerne mit Getränken beliefern lassen, aber bei kleineren Anfragen „von privat“ halten sich die üblichen Bonner Verdächtigen sehr zurück mit dem Kundenservice. Nach einer Woche und etlichen Anrufen beim Getränkeservice Vendel hatte ich immer noch kein Angebot vorliegen. Interessanter Aspekt: Wenn wir dort dienstlich bestellen (Umfang etwa ähnlich), dann haben wir innerhalb einer halben Stunde ein Angebot auf dem Schreibtisch. Das wird nach dieser Erfahrung allerdings nicht mehr der Fall sein… Getränke haben wir dann mit mehreren Fuhren in meinem Polo durch die Gegend gefahren. Zum schnabulieren hatten wir viele Kuchenspenden, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Bäckerinnen und Bäcker, und auf besonderen Wunsch der Braut eine Candybar für die Kleinen.

Die Candybar ist schon schwer geräubert. ©HerrundFrauBayer

Die Candybar ist schon schwer geräubert. ©HerrundFrauBayer