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Hochzeit

Gartenhochzeit am Waldrand

10. Juni 2015

Am Wochenende waren wir auf der standesamtliche Hochzeit von guten Freunden eingeladen. Premiere war für mich, dass ich den Tag mit der Kamera begleitete, also quasi „Hochzeitsfotograf“ gespielt habe.

Es ist schon interessant, wenn man zwischen Gast und Fotografenrolle wechselt. Einerseits will man den Tag und die Feier genießen, andererseits soll natürlich das Ereignis ordentlich dokumentiert werden. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn man alle Gäste kennt und nicht als hochoffizieller Fotograf wahrgenommen wird. Eine wirklich interessante Erfahrung.

Die amtliche Zeremonie fand in der Marienkapelle zu Klein Villip in Wachtberg statt. Das Kapellchen wurde ehrenamtlich errichtet. Schön ist, dass man hier auch Samstags heiraten kann. Nicht nur der Weiler, auch die Kapelle ist wirklich recht klein und mehr als 16 Personen (inkl. Brautpaar und Trauzeugen) passen sitzend nicht hinein. Stehend – denke ich – würden nochmals maximal zehn Personen rein gehen. Das Ambiente ist nüchtern aber trotzdem ansprechend. Ich für meinen Teil fand es vor Ort sehr nett, nur für große Gesellschaften eher ungeeignet.

Da das Wetter mitgespielt hat, gab es unter freiem Himmel eine wunderschöne Gartenhochzeit im heimischen „Waldrand-Garten“ das Paares. Impressionen von Gartentafel, Buffet und Ambiente gib es hier in der Galerie, auf Wunsch des Paares nur „Stilleben“:

Nach der Hochzeit ist vor der Hochzeitsreise – Vorbereitung

10. Februar 2015
Neben der Hochzeitsfeier darf auch die Hochzeitsreise nicht aus den Augen verloren werden, denn prinzipiell plant man ja zeitweise parallel. Da Claudia als Lehrerin auf die Sommerferien festgelegt ist, blieb uns nicht viel Spielraum was den Zeitpunkt anging, so mussten wir uns nur noch auf einen Ort einigen. Wir reisen meist erst mal hin und schauen dann vor Ort wo und wie es weitergeht.

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Auf der Suche nach MEINEM Hochzeitskleid

18. Januar 2015
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© Alice Lechleitner

Nach dem Antrag haben Daniel und ich uns mal angeschaut, wie andere so heiraten und uns die Wedding Style gekauft. Wie in jeder Ausgabe, waren auch dieses Mal viele verschiedene Brautkleider und Läden abgebildet. Das gab mir schon eine erste Idee, wie ich an unserem Tag gerne aussehen wollen würde.

Ich hatte verschiedene Ansprüche, die mein Kleid erfüllen sollte: Es sollte Spitze enthalten, nicht schulterfrei sein und gerne am Rücken geknöpft. Natürlich soll es auch meiner Figur schmeicheln und zu mir als Typ passen. Viele Erwartungen also…

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Polaroidrahmen für Fotobox (Photo Booth) selber machen

23. Dezember 2014

Durch unsere aller erste Hochzeits-Lektüre „Einfach heiraten!“ von Stefanie Luxat sind wir auf den selbst gemachten Polaroidrahmen aufmerksam geworden. So einer sollte es auf jeden Fall werden und der Beschreibung nach wäre das ja auch nicht so schwer…

Doch weit gefehlt. In Stefanies Blog gab/gibt es noch Mal eine genauere Anleitung doch diese war für uns nicht umsetzbar. Im Großraum Köln/Bonn habe ich alle Bastelzubehörläden abgeklappert und angerufen, aber hier in der Umgebung gibt es die Bastelpappe in dieser Größe nur, wenn diese extra bestellt wird und man eine komplette Palette abnimmt… Das kam für uns so natürlich nicht in Frage. Guter Rat war teuer und so ging es zum örtlichen OBI Baumarkt. Wir stromerten durch die Holzabteilung um Alternativen für die Bastelpappe zu suchen und wir wurden fündig :).

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Men only: Barbiere da Roberto

22. November 2014

Wichtiges Update: Roberto und seine Barbiere sind umgezogen. Die Herren findet man seit dem 16. April 2016 am Stiftsplatz 3 in 53111 Bonn.

Ab einer gewissen Länge lässt sich der Bart nur noch unzureichend selbständig pflegen, jedenfalls geht mir das so… Daher war ich vor der Hochzeit sehr froh „Barbiere da Roberto“ in Bonn Beuel (Gottfried-Claren-Straße 9-11) entdeckt zu haben.

Im Stile US-amerikanischer Barbershops, ähnlich wie das aus Funk und Fernsehen bekannte „Shorem“ oder der „New York Barbershop„, beide in Rotterdam, ist ein Laden entstanden, der nicht nur einfach Herrensalon, sondern ein kleines Männerrefugium ist. Der Shop hat mittlerweile schon den dritten kleinen Facelift hinter sich, also seit ich ihn besuche, und wird immer noch gemütlicher. Die Wartezeit verbringt man in bequemmen Leder-Ohrensessel, liest (natürlich) Heritage Post oder Playboy. Verdursten muss man auch nicht und es wird gerne ein Kaffee oder ein Bier (kaltes Peroni) gereicht, natürlich im Preis inbegriffen.

Die Rasur ist ein kleines bisschen Herren-Wellness und bei mir mittlerweile fester Termin im Kalender. Rasiert wird mit Messer und die Rübe wird vorher schön mit Rasierseife eingepinselt und die Haut mit warmen Tüchern auf die Rasur vorbereitet. Zum guten Schluss gibt es noch einen Schuss Proraso Aftershave und Bartwachs in die frisch frisierten Haare.

Einen Besuch bei Barbiere da Roberto kann ich nur wärmstens ans Herz legen. Einfach mal abschalten und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

P.S. Barbiere da Roberto ist jetzt auch auf Facebook zu finden. Von dort sind auch die hier genutzten Bilder.

These boots are made for walking

7. November 2014

Wie bereits geschrieben, habe ich mich für das Standesamt in Sachen Bekleidung und Schuhe die Variante „gut & günstig“ entschieden. Für die kirchliche Trauung brauchte ich noch zwei ordentliche Paar Schuhe. Zum einen braunes Schuhwerk für den Anzug und Lackschuhe für den Smoking.

Als Kind des allmächtigen Internets bin ich auf Shoepassion aufmerksam geworden. Dort werden Rahmengenähte Herrenschuhe angeboten. Damit man die richtige Passform für den eigenen Schuh findet gibt es auf der Webseite zum einen eine Tabelle mit der man alle Größen umrechnen kann, bzw. ein „Vermessungs-PDF„. Ich muss sagen, ich war gegenüber der PDF-Version etwas skeptisch, vor allem da ich einen extrem hohen Spann und damit immer Probleme beim Schuhkauf habe, aber im Nachhinein mus sich sagen, hat alles sprichwörtlich bestens gepasst!

Ich habe mich für einen klassischen Full-Brogue Derby und einen Lackschuh Derby entschieden. Einen blauen Schuh habe ich auch bestellt, aber der passte optisch nicht. Rückversand und Rückerstattung liefen problemlos und zügig.

Trotz einer gewissen Skpesis habe ich den Kauf nicht bereut. Im Gegenteil, ich kann ohne Übertreibung sagen, dass es  bisher meine bequemsten Lederschuhe sind die ich besitzte. Meine Boss oder Clarks sind zwar auch bequem, aber die würde ich definitv nicht für einen ganzen Tag mit ordentlich Tanzanteil anziehen wollen.

Mir fehlt natürlich der Vergleich mit einem hochpreisigen Paar rahmengenäte Schuhe, aber meine Bedürfnisse sind von Shoepassion erfüllt worden. Eins noch, wer sich den Online-Zirkus nicht geben will und sowieso in Berlin vorbeikommt, kann auch den dortigen Laden besuchen und das Sortiment vor Ort testen.

P.S.: Sehr nett ist auch der Blog von Shoepassion. Dort gibt es Beiträge rund um das Thema Herrenschuh wie zum Beispiel: Herrenstrümpfen, Schuhspanner oder Lederherstellung.

 

Herrenbekleidung für den Tag und den Abend

4. November 2014

Je näher die Hochzeit rückt, umso mehr nimmt auf einmal die Frage der passenden Bekleidung an Fahrt auf. Wobei wir Herren es da „relativ“ einfach haben: Anzug, Hemd, Krawatte und saubere Schuhe sollten ja eigentlich kein Problem sein.

So viel sei jetzt schon verraten: ist es auch nicht. Trotzdem sollte man(n) nicht unbedingt bis auf den letzten Drücker warten, vor allem wenn es nichts von der Stange sein soll. Außerdem stellt sich ja noch die Frage, ob es eventuell auch mehrere Anzüge sein müssen.

Für mich selbst etwas überraschend kam ich recht schnell zu der Einsicht, dass ich drei unterschiedliche Anzüge brauche. Zum einen für das Standesamt, dann für die Kirche (zwei Tage später) und abends sollte es dann doch noch ein Smoking werden. Da für dieses Jahr sowieso noch weitere Hochzeiten angesetzt waren, war die Idee gar nicht so abwegig. Außerdem gab es einen elterlichen Zuschuss „[sparen wir uns den Rest…] damit der Sohn auch anständig aussieht“, so dass es von finanzieller Seite keinen Himmelsfahrtkommando wurde

Nicht die beste Pose, aber was solls...

Der Anzug fürs Standesamt, tadaaaa (nicht die originellste Pose, aber was solls…)

Ich fange erst mal mit dem zuletzt gekauften Anzug an. Das war das gute Stück fürs Standesamt. Sakko, Hose, Fliege und Einstecktuch gab es bei H&M, das Hemd von Ansons und die Schuhe im Angebot bei Zalando. Nix außergewöhnliches aber doch dem Anlass entsprechend und das Portefeuille wurde nicht überstrapaziert

Interessanter wurde es für den eigentlichen Höhepunkt: die kirchliche Trauung. Schnell wird Dir als Bräutigam klar, gegen Braut und Hochzeitskleid hast Du schlichtweg keine Chance, never. Das ist natürlich kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken und nicht doch das Beste rauszuholen was geht. Nach einer kurzen Recherche war mir klar, dass ich mich für Masskonfektion entscheiden würde, sowohl für den Anzug als auch den Smoking und natürlich die Hemden.

Umgesetzt haben wir (mein Vater, Bruder und ich) das dann in Köln bei der Firma Dolzer. Es gibt bei uns in der Gegend auch noch Kuhn, Xsuits oder Cove, aber bei letztem wird es doch empfindlich teuer, so dass wir uns wegen eines Rabatts für Dolzer entschieden haben.

Die Beratung vor Ort war sehr gut und man hat sich nett um uns gekümmert. Da wir unter der Woche dort waren und uns angemeldet hatten, gab es keinerlei Stress in Bezug auf Wartezeiten oder ähnliches.

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Das Orange von Fliege und Einstecktuch findet sich natürlich auch im Futter. Wie man sieht stammt das Foto aus der Schuhanprobe.

Zur Auswahl stand eigentlich alles: u. a. der Stoff (innen/außen), Anzahl/Art der Knöpfe, Form des Kragens,Taschenform und Taschenklappen beim Sakko. Bei der Hose ging es ähnlich weiter: Bundfalten, Uhrentasche, Hosenträgerknöpfe, Gürtelschlaufen, Umschlag der Bündchen, Anzahl der Taschen, etc. Ich wollte noch unbedingt eine Weste zum Anzug, bei der natürlich das gleiche Prozedere fällig ist. Gleiches gilt für den Smoking.

Abends dann im Smoking.

Auch beim Hemd kann man aus unterschiedlichen Stoffen, Kragen, Knöpfen, usw. wählen. Dann wird man vom Schneider vermessen und kontrolliert nochmals die Bestellung. Dann wird angezahlt und das Warten beginnt. Den Liefertermin bekommt man schon direkt genannt und kann dann unangemeldet zur Anprobe vorbei kommen. Bei mir, meinem Vater und meinem Bruder hat das alles problemlos geklappt, allerdings hatte mein Schwiegervater in der Filiale in Essen erhebliche Probleme, die dazu führten, dass der Anzug gerade noch so zur Hochzeit fertig wurde seine Hemden allerdings leider nicht, sehr unschön.

Schade, dass die eigentlich gut sitzenden Anzüge und Hemden (billig waren sie nun ja auch nicht) im alltäglichen Handling, was Reinigung und Pflege angeht, im Nachgang doch noch etwas Probleme bereiten und ein wenig den Eindruck hinterlassen, dass es eventuell doch besser gewesen wäre von der Stange zu kaufen.

Blog Umzug

22. September 2014

Es hat sich einiges getan, allerdings kann man es fast nicht sehen. Der Blog ist umgezogen und ich habe mir jetzt ein WordPress mit Multisite und Domain Mapping aufgesetzt. Da das alles nebenher passiert, ist dann hier immer wieder ein kleines „Beitragspäuschen“ zu bestaunen.

Aber so langsam läuft das System rund und alle Instanzen machen das was sie sollen und dann auch noch das was ich will, super! Heißt also, dass alle Inhalte erfolgreich transferiert wurden, nur bei den Bildern muss ich nochmal nacharbeiten. Bevor wir alle Tipps vergessen haben, die wir an dieser Stelle zum Thema Hochzeit im Rheinland / in Bonn geben wollen, geht es in den nächsten Tagen weiter mit neuen Inofs.

Das Standesamt

31. August 2014

Unsere Hochzeit war zweigeteilt: Unter der Woche die standesamtliche Trauung in Bottrop und am folgenden Samstag dann das große Finale mit der kirchlichen Hochzeit in Bonn und dem abendlichen Fest in der Niederpleiser Mühle in St. Augustin. Die Organisation der Feierlichkeiten in Bottrop hat uns dankenswerter Weise meine liebe Schwiegermutter und die Bottroper Familie abgenommen. Wir mussten uns also nur noch um den Papierkram und den Termin kümmern.

Eine standesamtliche Heirat fernab vom Meldeort ist mittlerweile problemlos überall in Deutschland durchführbar. Wir haben also alle notwendigen Papiere beim Bonner Standesamt ausgefüllt und die anfallenden Gebühren bezahlt. Die Stadt leitet dann die Papiere an das durchführende Amt (in unserem Fall Bottrop) weiter. Dort zahlt man dann allerdings wieder Gebühren für die Heirat… Prinzipiell alles problemlos möglich, außer dem Nebeneffekt, dass man zwei Standesämter bezahlt. Der Kontakt mit den jeweiligen Mitarbeiterinnen war sehr nett und zuvorkommend. Der eigentliche Akt ging dann relativ unspektakulär in 20 Minuten über die Bühne und schwups ist man verheiratet.

Einladung & Save the Date

30. August 2014

Wir wollten so früh wie möglich das Datum für die kirchliche Trauung und das abendliche Fest stehen haben. Zum einen waren wir den kompletten Sommer über in Kanada und hätten nichts organisieren können, zum anderen wollten wir „unseren“ Wunschtermin unbedingt bekommen. Das hat Gott sei Dank alles recht gut geklappt, obwohl wir natürlich viel recherchiert und uns einige Etablissments angeschaut haben – eine Übersicht mit Kurzbewertung gibt es hier. Außerdem war von Anfang an klar, dass wir – ist ja auch mittlerweile modern – zuerst ein „Save the Date“ (StD) verschicken und die Einladung erst später folgt, wenn die Details stehen.

Die Überlegung war, das StD selber zu basteln und die Einladung dann professionell fabrizieren zu lassen. Das Ergebnis war dann eine nette einfache Karte mit der wir alle Gäste schon mal über den Termin vorgewarnt haben. Das Feedback unserer Gäste zeigte übrigens, dass das eine sehr gute Idee war. Dank des Vorlaufs von ziemlich genau einem Jahr wurden frühzeitig Dienste verlegt, Arbeitskollegen wegen des langen Wochenendes vorgewarnt oder direkt das Wochenende für die Weiterreise in den Urlaub oder einen ausgiebigen Heimaturlaub genutzt. Witziger Weise haben wir schon auf das StD einen Großteil der Zusagen für die Hochzeit bekommen.

Profis oder Muttis?

Wie bereits geschrieben wollten wir dann die Einladung profesionell erstellen lassen. Obwohl ich ganz fit mit der Creative Suite von Adobe bin, bin ich kein Grafiker und brauche für sowas Stunden.Ein Profi würde wohl innerhalb von zwei bis drei Stündchen alles im Kasten haben. Zuerst wollte ich schauen, ob ich nicht über die Freelancer Plattform Twago ein vernünftiges Angebot bekomme.

Das funktionert recht einfach:

  1. Account erstellen
  2. Projekt anlegen
  3. Briefing schreiben
  4. Angebote abwarten und Nachfragen beantworten

Preislich war von günstig bis überteuert (eine Agentur deren Artdirector tolle Ideen für uns hatte) alles geboten. Ebenso die Qualität der Dienstleister, die ich via angefragter Referenzen geprüft habe. Ein optimaler Angebotsmix war für unseren Bedarf leider nicht dabei.

Fündig geworden sind wir dann aber auf der Suche nach einem schönen Briefpapier doch via Etsy. Eigentlich erstaunlich, dass wir so lange schon geplant und gesucht hatten ohne bei den üblichen Verdächtigen zu schauen – Dawanda und Pinterest seien an dieser Stelle natürlich auch erwähnt. Um ehrlich zu sein, Pinterest hatte bestimmt ein auffälliges Aufkommen was die Suchbegriffe Bonn, Rheinland und Hochzeit betrifft. Ja das war ich, nicht die Freundin…

Aber zurück zum Briefpapier. Über diese Suche sind wir auf eine Dame aufmerksam geworden, die einerseits nette Einladungen designte und andererseits genau so ein Papier benutzt, wie wir es uns vorgestellt haben, super! Leider, leider ist es nach vielen Emails und acht Wochen Wartezeit doch nicht zu einer Zusammenarbeit gekommen. Hier zeigt sich der große Nachteil von Plattformen wie Etsy. Es gibt z. T. viele Anbieter dort, die „nebenher“ noch etwas verdienen wollen und ihre Produkte/Dienstleistungen eben nicht zu 100% auf professioneller Ebene anbieten können.

Selbst ist der Mann: Grafik erstellt und mit Flyeralarm gekämpft

Was nun? Mittlerweile war schon November und wir wollten unbedingt vor Weihnachten die Einladungen raus hauen. Blieb also doch nur meine ungeliebte Lösung, die da hieß: selber machen. Das ging dann doch erstaunlich gut, vor allem, da wir durch die Briefings schon ziemlich genau wussten, was alles in der Einladung stehen und wie sie designt sein sollte. Außerdem hatten wir uns ja schon auf Farben und Typographie beim StD geeinigt und wollten das grob auch so in der Einladung und allen weiteren Papiersachen haben. Etliche Abendstunden und zwei Wochenenden später gab es dann etwas vorzeigbares, was wir drucken lassen wollten. Während der Erstellung hatten wir schon Flyeralarm und diedruckerei.de als günstigste Druckerei für unsere Bedürfnisse auserkoren und Produktmuster schicken lassen. Entschieden haben wir uns dann für Flyeralarm und folgendes Format: DIN A6, 6-seiter, Wickelfalz, 4-farbig, Querformat, 300g Grammatur, Naturpapier creme.

Einladungen sind fertig, sortiert und müssen nur noch gepackt werden. ©HerrundFrauBayer

Einladungen sind fertig, sortiert und müssen nur noch gepackt werden. ©HerrundFrauBayer

Hat dann alles noch geklappt mit dem Versand vor Weihnachten , aber eine Sache muss ich allen mit auf den Weg geben, die glauben man druckt „mal eben etwas“ via Flyeralarm. Für jedes zu erstellende Produkt gibt es eindeutig definierte Datenblätter (unser Flyer siehe hier). Wer entweder mit Adobes InDesign oder der OpenSource Alternative Scribus arbeitet muss diese Vorgaben penibelst einhalten, sonnst nimmt Flyeralarm den Druckauftrag nicht an! Außerdem gilt es Farbräume zu definieren (ICC basierter Farbraum „ISO Coated v2 300%“ [empfehle diese Links European Color Initiative & Druckdatenguide zum Einstieg in die Thematik]). Allein mit dem Export als PDF/X3-2002 ist es nicht getan…

Als ungelernter Grafiker, ich behaupte mal ich schlage mich nicht so schlecht bei InDesign, stand ich hier vor der größten Hürde. Ungelogen, ich habe etliche Abende damit zugebracht bis ich eine PDF-Datei hatte, die Flyeralarm endlich angenommen hat. Warum und wieso weiß ich bis heute nicht, da ich meiner Meinung nach nichts großartig anders gemacht habe als die Abende davor. Der Frust war zu diesem Zeitpunkt sehr groß, dafür hat dann aber das Ergebnis dann doch entschädigt.