Roadtrip mit Baby in den USA: Die ersten Tage in San Francisco

26. Mai 2017

Unseren Roadtrip an der Westküste starten wir in San Francisco. Nach dem Flug wollen wir erst Mal in Ruhe ankommen, die Zeitumstellung verkraften und uns dann entspannt dem kommenden Teil der Reise widmen.

 

Zuerst zu unserer Unterkunft. Mal wieder war AirBnB ein Volltreffer, und wir sind bei Ponge im Stadtteil Bernal Heights untergekommen. Eine sehr nette Nachbarschaft, die auch mit dem Bus (#24) sehr gut angebunden ist. Auf der Cortland Ave, nur einen Block von unserer Unterkunft entfernt, findet sich alles was man braucht, um den Tag entspannt zu starten oder zu beenden (nette Cafes, Organic Grocery Store,…).

Wir waren so gegen 14 Uhr am Ziel und kämpften tapfer bis 21 Uhr gegen den Jetlag. Das hat ganz gut geklappt, zumal wir uns nur ein kleines Programm vorgenommen haben. Wir waren nämlich als Postboten unterwegs und haben für eine Freundin zwei Päckchen ausgeliefert, das führte uns bis kurz vor den Strand nach Outer Sunset. Aufgrund des extrem starken Winds, waren wir aber nicht mehr als fünf Minuten an der Düne. War aber auch nicht schlimm, wir mussten ja die Päckchen abgeben. Die Überraschung war groß, als zwei Deutsche mit Baby und Geschenken vor der Tür standen, aber alle haben sich über den unbekannten Besuch gefreut. Dann ging es auch schon wieder quer durch die ganze Stadt zurück und endlich ab ins Bett. Zum Abendessen gab es noch schnell Sushi vom Organic Grocery Store bevor uns die Augen zu fielen 🙂

Nebel und Fieselregen

An Tag zwei gab es die volle Touri-Packung bei bestem San Francisco-Wetter, nämlich Nebel, Fieselregen und ordentlich Wind (5-6 Bft, in Böen 8). Somit wurde kurzerhand der Besuch der Golden Gate Bridge auf Tag drei vertagt, aber trotzdem sind wir gut rumgekommen. Erst ging es zum Union Square und da warteten wir dann geduldig in der langen Schlange auf die Cable Car – Profitipp: einfach eine Station später aufsteigen, die Bahnen fahren nicht übervoll vom Union Square ab. Dann einmal quer über die Hügel, vorbei an der Lombardstreet und schwupps ist man am Fishermans Wharf.

Im Hintergund erkennt man noch ganz dezent die Golden Gate im Nebel. ©HerrundFrauBayer

Dort sind wir hurtig bei „In-N-Out Burger“ eingekehrt und anschließend den Wharf einmal rauf und runter getingelt, wobei natürlich die Piers 41 und 39 nicht fehlen durften. Danach schlenderten wir durch Chinatown und tuckerten noch zu den Painted Ladies. Da gab es für den Sohnemann auch endlich seine wohlverdiente Strampelpause im Alamo-Park, nachdem er fast den ganzen Tag im Ergobaby verbracht hatte. Auf dem Rückweg machten wir noch eine kurzen Abstecher zum Safeway und beendeten Tag zwei schon wieder mit Sushi und einem netten Gespräch in der Küche unseres Hosts.

Doch noch Kaiserwetter

An Tag drei war uns das Wetter wieder etwas besser gesonnen, haha, und wir konnten bei blauem Himmel die Golden Gate Bridge überqueren. Das Panorama mit dem Blick in die Bay Area hat auch beim zweiten Besuch nichts von seiner Faszination verloren, toll! Für eine komplette Überquerung, also hin und zurück, sollte man mindestens zwei Stunden einrechnen, wer noch eine Pause in Marin County dranhängt, muss natürlich mehr einplanen. Auch die Fahrt mit dem Bus zur Golden Gate dauert ein wenig, da es doch ein stückweit draußen ist. Aber wie gesagt, es lohnt sich auf jeden Fall! Zurück ging es dann mit der #28 und #7 zur berühmten Haight Street. Die ist auch recht nett zum bummeln, aber zwingend da gewesen sein muss man unserer Meinung nach nicht, wenn man nur begrenzt Zeit hat.

Ja, in San Francisco weht nicht nur die US-Flagge. ©HerrundFrauBayer

Wir schlossen noch einen Spaziergang und Bummel durch Market und Castro Street an. Zur Abwechslung sollte es abends kein Sushi geben. Schließlich wohnten wir ja sehr nahe am Mission District, der Latino-Ecke von San Francisco. Also zogen wir los, um Burritos und Quesadillas zu futtern. Bei der berüchtigten „La Taqueria“ wurden wir fündig und bestens versorgt. Wir hatten Glück, als wir kamen, gab es direkt einen Sitzplatz für uns und die Bestell-Schlange war nicht so lang, wie erwartet. Von uns bekommt der quirlige Laden beide Daumen hoch – es war super lecker.

Yummy! Es gilt die alte Regel: Mexikanisches Essen isst man nur in Mexico oder Kalifornien 🙂 ©HerrundFrauBayer

Die nächste Etappe führt uns, mittlerweile im Mietwagen, über Monterey und Carmel-by-the-Sea nach Merced. Von dort aus werden wir den Yosemite Park besuchen. Wir sind gespannt!

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Roadtrip mit Baby in den USA: Die ersten Tage in San Francisco

von Daniel Lesezeit: 3 min
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