TankTaler – unser Auto wird zum SmartCar?

24. Oktober 2016

Es gibt mal wieder ein interessantes Startup aus Deutschen Landen, nämlich TankTaler. Grob gesagt erinnert es ein wenig an eine Art Payback für Autofahrer. Da wir fleißige Punktesammler und auch ordentlich mit dem Auto unterwegs sind, haben wir uns bei TankTaler angemeldet. Das Ziel von TankTaler ist es das jedes Auto zum SmartCar werden kann, unabhängig von Marke oder Modell. Aber wie soll das angestellt werden?

Auf der technischen Seite soll das mittels eines OBD2 Moduls geschehen, das man kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt. Dann erstellt man sein Profil und trägt alle relevanten Daten zum Auto in der App ein, denn ohne die App (für iOS und Android) funktioniert die Geschichte nicht, bzw. ist für den User sinnfrei.

Rot hervorgehoben: der überstehende TankTaler Stecker (Polo 9n3). ©HerrundFrauBayer

Rot hervorgehoben: Der überstehende TankTaler Stecker (Polo 9n3). ©HerrundFrauBayer

Wir haben das Glück, das TankTaler den Köln-Bonner-Raum bereits für seine Aktivitäten unterstützt. Dies ist momentan noch nicht deutschlandweit der Fall. Die Installation des OBD2-Steckers war simpel – beim Polo (9N3) links unterm Lenkrad im Fußraum. Das einzige was ich etwas nervig finde, ist dass der Stecker ein wenig „übersteht“, sprich man könnte beim Einstieg dagegen treten.

Ein wichtiges Thema ist natürlich der Datensicherheit. TankTaler verspricht:

[…] die Kommunikation zwischen dem TankTaler-Stecker, Deinem Smartphone und unseren Servern ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen (VPN und https). 

Unsere Server stehen in einem Sicherheitsrechenzentrum in Deutschland.

Außerdem sollen die erhobenen Daten des Steckers u. a. für wissenschaftliche Auswertungen oder zur Stauanalyse genutzt werden. Partnern werden die Daten nicht direkt zur Verfügung gestellt. Da es sich um ein Deutsches Startup handelt, bei dem man davon ausgehen sollte, dass entsprechende Standards und Gesetzte eingehalten werden, gibt es Vertrauensvorschuss für unser Bewegungsprofil.

Was kann die App?

Zur App selber gibt es von uns noch nicht viel zu sagen, da wir noch nicht genug Kilometer auf dem Tacho haben, als dass es zu einer tieferen Analyse reicht. Allerdings sind schon Partnerangebote online und abrufbar. Man kann wohl auch mehrere Autos mit TankTaler-Stecker in der App analysieren, aber wir haben noch nicht gesehen wie das geht.

Insgesamt finden wir den Ansatz sehr interessant, sind uns der Datenfreigabe unseres Bewegungsprofils sehr wohl bewusst. Es ist aber wie so oft: Der kostenlose Service wird mit Userdaten bezahlt. Wir sind gespannt, welche Angebote noch so kommen und wie die App weiterentwickelt wird, um dem User umfangreiche Autodaten zur Verfügung zu stellen.

 

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2 Comments

  • Reply Patrick 5. November 2016 at 11:15

    Cooler Blog von Euch.

    Ich selber nutze TankTaler auch seit wenigen Tagen und fahre ein Golf 4 Cabrio. Funktioniert bei Euch im Polo 9N die Tankanzeige?

    • Reply Daniel 5. November 2016 at 15:49

      Hi Patrick,

      die Tankanzeige funktioniert bei uns leider noch nicht. Bin allerdings auch etwas skeptisch, wie genau das sein kann. Wie geschrieben, die Grundidee finde ich gut, allerdings erwarte ich noch mehr Funktionsanzeigen vom Auto in der TankTaler-App.

      Viele Grüße
      Daniel

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    TankTaler – unser Auto wird zum SmartCar?

    von Daniel Lesezeit: 2 min
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