Essen in Riga: Von Restaurant bis Burgerbude

15. Mai 2016

Bevor wir zu unserer US-Reise berichten, müssen wir noch unsere Esserlebnisse aus Riga aufschreiben. Das machen wir ratzfatz an dieser Stelle. Prinzipiell gilt wie eigentlich bei jeder Städtereise: Abseits von Touripfaden wird es (meist) etwas billiger, bzw. sind viele „Einheimische“ im Laden, dann hat das seinen Grund. Generell: Riga ist auch zum Essen recht günstig. Alle Gaumen werden bedient: Fastfood, (Vorder-) Asiatisch, Südeuropäisch. Sehr zu empfehlen ist unbedingt auch ein Ausflug in die Lettische Küche!

Hier nun die von uns besuchten Etablissements, da ist von der Selbstbedienungstheke über die Burgerbude bis zum schicken Restaurant alles vertreten:

Gemischter Plemeni-Teller. ©HerrundFrauBayer

Gemischter Plemeni-Teller. ©HerrundFrauBayer

Pelmeni XL: Hier gibt es sie, die leckeren Pelmeni. Das Ambiente macht dank Selbstbedingung eher den Eindruck einer Fastfoodkette, was es ja auch irgendwie ist, es gibt mehrere Niederlassungen in Riga, aber die Teigtaschen mit den unterschiedlichen Füllungen sind lecker. Die Preise sind sowieso unschlagbar günstig. War zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr voll. Das Pelmeni XL lädt allerdings nicht zum verweilen ein, das ist aber auch nicht die Philosophie des Ladens 😉

Kräftig, deftig gab es im Lido. ©HerrundFrauBayer

Kräftig, deftig gab es im Lido. ©HerrundFrauBayer

Lido: Direkt weiter geht es mit der nächsten Selbstbedienungsbude. Bin mir gar nicht sicher, wie wir darauf gekommen sind, der Laden lässt sich am ehesten mit den Restaurants in deutschen Kaufhäusern vergleichen. Die Küche ist hier sehr eindeutig auf den einheimischen Gaumen ausgerichtet und das heißt: deftig, fleischhaltig, lecker! Das Preisniveau war auch hier eher niedrig angesetzt.

Maja: Schickes Restaurant ca. 2-3 km von der Innenstadt entfernt liegt das in einem gemütlichen Holzhaus untergebrachte Restaurant. Der Koch interpretiert klassische  lettische Küche modern und das auf hohem Niveau! Das Essen war vorzüglich, die begleitenden Weine ebenso. Der Service war aufmerksam und passend zurückhaltend. Wir haben unser Mittagessen sehr genossen und können das Maja wirklich jedem ans Herz legen diesen Abstecher aus der Tourimeile zu machen! Unser Essfolge: Als Gruß aus der Küche erreichte uns ein Lammfilet an Rucola auf Himbeerjus. Als Vorspeise gab es einmal warmen Salat mit Slow Cooked Salmon & Tortellini, außerdem Pilz-Gemüsebrühe mit Ziegenkäse und Kräutern. Dann folgte der Hauptgang mit Spinat Tagliatelle mit Gemüse und Käsesoße für Claudia und für mich gab es Sesamtunfischsteak mit in Butter geschwenkten Harricots Verts, grünem Spargel und Pak Choi. Nachtisch war in fester Form nicht mehr möglich und wir begnügten uns mit Heißgetränken. Mir läuft beim Schreiben schon wieder das Wasser im Munde zusammen…

Burga Bar: Auch wenn der Name es vermuten lässt, es ist ein normales Restaurant und keine Burgerbude. Es gibt eine Mischung aus traditionell angehauchten Gerichten und Bistro-/Italo-Standards. Sehr gemütlich mit den großen Tischen, die man sich mit anderen Gästen teilt. Sehr lecker und empfehlenswert war die Fischsuppe!

Im Kukotava kann man bei der Herstellung zuschauen. ©HerrundFrauBayer

Im Kukotava kann man bei der Herstellung zuschauen. ©HerrundFrauBayer

Kukotava: Café mit stadtbekannter Bäckerei, wo man bei der Kuchen- und Nachtischherstellung zuschauen kann. Wir haben uns in zwei besuchen durch die halbe Auslage gefuttert und alles genossen. Mit Sicherheit kein Geheimtipp aber wenn es freie Plätze gibt, dann unbedingt ein Stück Kuchen naschen.

Street Fries Kitchen: Also doch noch eine Burgerbude zum Schluß. Sie liegt mitten in der Altstadt und bietet solide Burgerkunst mit leckeren Fritten und einer guten Bierauswahl. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger 🙂

Ihr habt noch mehr Tipps? Dann immer gerne her damit in die Kommentare.

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Essen in Riga: Von Restaurant bis Burgerbude

von Daniel Lesezeit: 2 min
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